07.01.2012

ich liege oft einfach im bett und kann halt wie immer nicht schlafen. denke über mein leben nacht. komme nach langen nächten nach hause, stolpere ein paar mal die treppen hoch.. setze mich auf meinen boden. bin zu schwach, um aufzustehen. nein, ich habe keine lust mehr. keine lust mehr, zu kämpfen. manchmal frage ich mich, wie ich zu diesem menschen geworden bin.. wie auf einmal alles gleichgültig erscheint.und immer öfter denke ich nach, worin der sinn im leben besteht.. ist es die liebe, die freiheit, oder doch das geld, die freunde? keiner kann darauf eine antwort geben, das ist, was mich stört.
ich liege auf dem boden, schreie um hilfe. mich hört niemand. mich will niemand hören, niemand achtet darauf. ich habe doch nur angst, angst, vor der einsamkeit, der dunkelheit und davor, alle menschen, die ich liebe, zu verlieren.
ich will endlich wieder was spüren, aber ist es leben? nein, leben ist es nicht. ich will nicht mehr leben. ich will endlich weg und endlich was fühlen, spüren. was richtiges, was ernstes. etwas, woran man sich festhalten kann. was einen nicht löslässt. das leben ist nicht zuverlässlich, das leben verletzt und man muss gucken, wie man dann damit klarkommt. aber nein, langsam will ich nicht mehr.
und immer mehr dieser druck.. der druck ist zu stark, meine eltern reden auf mich ein, meine freunde, alle.. aber nichts hilft. immer diese stimmen im kopf: ich will schneiden. ich kann nicht mehr. ich will blut sehen, endlich wieder. und ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte. es tut alles so weh, alles tut so weh.

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